31. Juli 2009

must have Teil 3427

Filed under: art,bullshit — raduletzgo @ 13:21

Bei moco loco habe ich diese wundervollen Fensterblenden, Rollos, Jalousinen, Sonnenschutzdingsbums (wie auch immer so Teile heißen mögen), mit Skylineblick von Elina Aalto gefunden.

Das ist wieder mal etwas worauf ich total abfahre, aber wenn man bedenkt das die Dinger ab 337 Euro erhältlich sind, dann will man sich doch lieber etwas anders mit dem Geld kaufen. Gut das so Teile ganz laut nach do it yourself schreien, da scheiss ich doch einfach mal eben auf den Designernamen und bau mir das Ding selbst.

Light seeps in through the small cut out holes creating an image of a city by night. The cut-outs represent the light in the windows of apartment buildings and office complexes in the city. The images represent a selection of cities that Elina has traveled to in the last few years and the photographs are by her. The chosen views are of contrasting cityscapes: skyscrapers in Tokyo, 60s modernism in Helsinki and 19th century architecture in Paris.

The new Better View Blind with a Berlin View will be launched in October at the Galeries Lafayette in Berlin.

Elina Aalto is a young designer living and working in Helsinki. In 2006, Elina’s giant outdoor oriental carpet in Arabianranta, Helsinki was awarded the prize of the Best Environmental Art Work of the Year. Elina is also one of the three founding members of IMU, Finland’s self-appointed National Design Team representing young Finnish and Helsinki-based designers.

Erhältlich bei iukbox.com

Jesus had two dads!

Filed under: bullshit — raduletzgo @ 12:36

Why can’t I? Ich versuche grad einen Zusammenhang zwischen dem Plakat und dem restlichen Bild zu finden, aber wie mans auch nimmt, it makes no sense to me.

fashionable brutality

Filed under: art,bullshit — flo3030 @ 03:26

bevor hier gar nichts mehr geht, obwohl unsere besucherzahlen gerade explodieren und glücklicherweise ganz nette leute endlich ihre comments hinterlassen, schreite ich mal wieder zu tat und sorge für die übliche zweisekündige dosis an erheiterung.

es ist nicht so lange her, dass ich die aktuelle tyson-doku gesehen habe und nicht nur deswegen kann ich sagen: i want this scarf! ich kenn den hersteller leider, die olle zum glück und den preis logischerweise auch nicht.

30. Juli 2009

Fünf Tage in Frankfurt

Filed under: events — raduletzgo @ 14:38

Zur Zeit gastiert seine Heiligkeit der Dalai Lama in der Commerzbank-Arena und ein wenig schräg finde ich das ganze ja schon. Der gute Mann erzählt was über Buddhas Lehre und wer gewillt ist Geld für eine Eintrittskarte auszugeben ist mit von der Partie und zwar auf dem Platz wo sonst die Bundesliga einzug hält, nämlich in der Commerzbank-Arena. Auf dem ganzen Stadiongelände tummeln sich daher Mönche, Anzugträger, Touristen, möchtegern Buddhisten, schräge Vögel und natürlich auch Eintracht-Fans.

Was mich jedoch ein wenig stutzig macht sind diese ganzen Souvenir-Zelte wo man jede Menge Kettchen, T-shirts, Buddha-Statuen, Poster, DVD’s, CD’s und Aufkleber kaufen kann. Nichts gegen Merchandise, aber wenn man “Free Tibet” Shirts und Aufkleber verkauft und dazu noch irgendwelche Kettchen die zu 100% in China hergestellt wurden (ganz abgesehen davon das die Shirts sowie die Aufkleber auch aus China sind), dann ist das irgendwie falsch.

Das ganze Spektakel an sich ist mir zu abgedreht. Wenn ich an den Dalai Lama und den Buddhismus denke, dann habe ich thanks to werner herzog das kleine indische Dörfchen Bodh Gaya mit Mönchen die Mandalas herstellen im Kopf. Hier auf dem Gelände herrscht jedoch WM-Atmosphäre mit vielen weißen Merchandise Zelten sowie Coca Cola und Crepes Verkaufsständen: Symbole der Vergänglichkeit sehen hier nun mal ganz anders aus. Westlicher Buddhismus im 21. Jahrhundert seems pretty strange to me.

28. Juli 2009

urban idiots

Filed under: art — flo3030 @ 22:22

parkour war hier schon das ein und andere mal thema und so scheue ich als völlig unwissender auch nicht davor zurück, mich über das neuste vid der jungs aus berlin auszulassen. die paar minuten haben meine sicht auf diesen sport wahrlich revolutioniert. parkour ist für mich stadtturnen und das macht es überhaupt nicht schlechter, ganz im gegenteil.
die hauptstadt muss für die idiots ein recht geiles pflaster sein, findet man dort doch ein sehr breites spektrum an architektur, dazu kommen noch tausende von baustellen, die im film auch wunderbar verwurstet werden. ich verstehe nicht wirklich, warum parkoursportler noch nicht weitreichend von sponsoren unterstützt werden, aber vielleicht ist das wie bei so vielen trendsportarten nur noch eine frage der zeit. meine faves sind jedenfalls der jump-to-hell(1:30), der 10-step-sideflip(4:08) und der poller-to-wall-backflip(3:18), wobei es noch genug andere kranke szenen gibt. pretty sick stuff from berlin, as usual.

25. Juli 2009

so I hung it on the wall and called it art

Filed under: art — raduletzgo @ 20:44

“How it would be, if a house was dreaming”

…the solid facade uncovers different interpretations of conception, geometry and aesthetics expressed through graphics and movement. A situation of reflexivity evolves – describing the constitution and spacious perception of this location by means of the building itself.

this is so 20th century! na und!?! er hats perfektioniert und schön auf die wand geklatscht! In dieser Hinsicht ist Daniel Rossa the best man in town, einfach weil ich zu sehr auf so nen Scheiß abfahre!

Zu sehen war das ganze wohl an/auf der Hamburger Kunsthalle. Sehr coole “Animation/Projektion” mit ner priese omg!

23. Juli 2009

die zaubersteuer

Filed under: politics — flo3030 @ 14:27

falco ist vohl gail. youtube vids sind auch vohl gail. kiffen hingegen, ist richtig scheisse. trotzdem und/oder gerade deswegen komme ich nicht umher zu posten, dass die greenery schon bald zum ersten mal ordentlich staatlich besteuert wird. es bleibt in oakland zwar immernoch bei “medical marijuana”, aber eben nicht im europäischen sinne. die gründe die einen arzt in cali dazu veranlassen, dir weed zu verschreiben, sind mannigfaltig und reichen von kopfweh, stress über unwohlsein bis hin zu richtigen krankheiten. jedenfalls haben 80% der wähler zugestimmt und das zeug wird demnächst mit 1.8% besteuert! have fun.

via cnn.

ach ja…

Filed under: bullshit,music — raduletzgo @ 00:04

auch wenn gewisse leute wieder rumheulen werden das ich hier youtube clips poste, die früher oder später sowieso wieder gelöscht werden, aber ich kanns mir net verkneifen. Heute bin ich auf Falco kleben geblieben! Fuck MJ! Falco rock ohne Gnade! Word son! Enjoy Falco and some skateboarding!

20. Juli 2009

I’m from the streets, bitch

Filed under: art,bullshit — raduletzgo @ 14:59

Der gemeine bzw. spießige Präsentkorb war gestern, in Zeiten der Wirtschaftskriese achtet man ja bekanntlich doch hin und wieder auf den Preis, also verschenkt man einfach den Ghetto Basket oder zu deutsch den Ghetto Präsentkorb.

The Ghetto Basket is a basket filled with the ghetto-est goods we could find. Everything a broke-ass mofo could want. A great gift for any occasion. This basket is sure to brighten anyone’s day.

Das gute Stück gibt es in zwei Ausführungen, einmal als Standartversion für 39,95$ (Ghetto Basket) und dann noch als Deluxeversion für 44,95 (Ghetto Fabulous) mit bunter Schleife. Der inhalt besteht aus diversen Artikeln aus dem 1$ Shop, sowie alles andere was einen räudigen ghettomäßigen Anschein macht. Ganz schickt ist übrigens der Korb an sich, ein Aluminiumkörbhen. yay!

Das wohl coolste Geschenk seitdem es RAF-Fahndungsplakat-Geschenkpapier© gibt, word son!

via

18. Juli 2009

tuff love aka no excuses

Filed under: politics — flo3030 @ 07:03

es fuehlt sich ein bisschen so an wie damals, als das ganze noch undenkbar schien: ein schwarzer präsidentschaftskandidat? never, ever. obama spricht wie jedes jahr zur naacp und mit homecourt-advantage hat die rede auch wieder mehr swing, humor und moments of surprise. die aufnahme erinnert sehr gut an das was uns alle, wenigstens ein bisschen, so fasziniert hat.

16. Juli 2009

ich geh mal eben Kippen holen

Filed under: bullshit — raduletzgo @ 11:38

Josh Muszynski (22) aus Manchester, New Hampshire dachte an nichts böses als er sich neulich Zigaretten kaufte, aufgrund eines Programmierfehlers wurde jedoch seine Kreditkarte anstatt mit den üblichen 8-9 Dollar mit sage und schreibe 23 Billiarden Dollar belastet. Die genau Zahl betrug 23.148.855.308.184.500 Dollar und das ist etwa das Zweitausendfache der gesamten US-Staatsschulden. Word son!

Der junge Mann war anfangs ziemlich aufgelöst, konnte das Problem jedoch mit seiner Bank klären und nun ist alles wieder im grünen Bereich. Selbst die im Verhältnis zu den 23 Billarden Dollar lächerlich wirkende Überzeihungsgebühr von 15 Dollar wurde ihm von der Bank erlassen. Visa hat das Problem bereits behoben und keiner der Betroffenen, da es wohl noch einige Personen mehr erwischt hat, muss finanzielle Nachteile befürchten.

14. Juli 2009

Analogkäse: auch nur ein alter Schinken

Filed under: food — raduletzgo @ 11:27

Die Aufregung ist groß, wir werden bei den Nahrungsmitteln kräftig beschissen. Käse ist nicht gleich Käse, eine Hähnchenschnitte ist kein Hähnchenschnitzel und die Surimi-Garnele besteht in Wirklichkeit auch nur aus Fischeiweiß und Aromastoffen! Skandal!

Aber wenn man mal Ehrlich ist, wer lesen kann ist klar im Vorteil! Natürlich sieht das Bildchen auf der Verpackung köstlich aus, aber am Ende zählt doch nur was drinnen ist. So läufts auch bei den Burgern von McDonald’s & Co. Auf dem Bild sieht das Ding richtig gut aus, wenn man jedoch die Verpackung entfernt offenbart sich einem statt dem delikaten Fleischbrötchen nur dieser traurige Anblick eines labbrigen Brötchens. Noch deutlicher wirds wenn man sich dann auch noch das Patty anguckt (Innerein werden darin ebefalls verwurstet), aber was will man schon bei 1 € erwarten? Und wißt ihr was in der Salami drinnen ist, das Ding nennt man nicht umsonst “die niedrigste Form der Fleischveredelung”.

Große Aufregung herrscht nun bei allen Bildlesern, “die bescheissen uns beim Essen”! Eigentlich müßte es doch jeder wissen der kurzzeitig im Chemieunterricht aufgepasst hat und ich zähle mich dazu. Chemie war nie meine Stärke, aber das natürliche Aromastoffe nichts natürliches besitzen konnte ich mir schon noch merken. Die ganz große Tragödie scheint jedoch alle Feinschmecker zu treffen. Der Garnelenschwanz ist ein falscher Fufziger! Na ja, nicht ganz. Wie bereits erwähnt wer lesen kann ist klar im Vorteil. Auf der Verpackung steht nämlich ganz deutlich drauf “Garnelenschwänze aus Fischfleischimitat”. Da ist der Rattenfisch drinnen! Word son!

Ich kann jedem nur empfehlen sich den folgenden Film “We feed the World” (Google-Video) reinzuziehen, sowie die sehr interessante dreiteilige Phoenix Doku “Ware Tier” (Teil 1, Teil2 & Teil 3).

We feed the World

10. Juli 2009

the making of: shining

Filed under: tv & movies — flo3030 @ 15:13

kubrick movies sorta grow on you. als spielberg shining das erste mal gesehen hat, fand er den film so “lala”. inzwischen hat er ihn mehr als 50 mal gesehen und shining ist definitiv einer seiner lieblingsfilme. wie schon oft erwähnt, bin ich sowieso nicht der krasse cinemaniac – dafür sind auf dem blog andere zuständig – aber kubrick fuckin’ busts my head everytime.

das besondere an shining ist für mich die dualität: irgendwie passiert in dem streifen wenig bis gar nichts und trotzdem, oder gerade deswegen, passiert doch so verdammt viel. ich könnte stundenlang über seine filme reden.

nicholson erreichte um 1980 herum wohl unbestritten gerade die höhe seiner fähigkeiten und im gegensatz zu heute, wirkte er damals weitaus vitaler und experimentierfreudiger. kubrick und jack zusammen in action zu sehen ist wie, …es treibt einem einfach die tränen in die augen.

kubricks tochter vivian veröffentlicht mit the making of shining auch einen persönlichen teil ihres lebens und somit haben wir nach kubricks boxes ein weiteres mal die möglichkeit, die detailverliebtheit, die fähigkeiten der beteiligten, sowie das umfassende gesamtgefühl der vorliegenden produktion zu erleben. niemand hat je vergleichbare filme gemacht und ich glaube nicht, dass ich noch vergleichbare filme vor die augen bekomme. bei allem genius und all der harten arbeit, setzt sich das werk kubricks vor allem in einem gesichtspunkt von dem aller anderen ab: dedication

sexismus gegen rechts

Filed under: music — flo3030 @ 12:46

es ist das zweite album auf dem major. jetzt geht’s drum: um die verkäufe und die erhaltung des hypes. “sexismus gegen rechts” ist elektrischer und offensichtlich politscher als erwartet. der hahnenkampf war anschaulich und ging absolut in ordnung – der legitime und gefühlte nachfolger der enkelz und des massakers war er allerdings nicht.

das songwriting ist simpler, aber nicht schlechter, der humor ein klein wenig subtiler geworden. sexismus gegen rechts wirkt wieder ähnlich unbeschwert wie der vor-vorgänger. auch die beobachtungsgabe der jungs rückt wieder stärker in den vordergrund – wie wir bei mr. lipman gelernt haben ein top-kriterium guter comedians – und sorgt wie gewohnt für punktuellen grinsezwang.

denk mal darüber nach:
der einzige mensch
der mich in diesen zeiten von meinem leid ablenkt
ist mario barth

dann muss es dir schon verdammt dreckig gehen, dude. umso witziger, dass der ganze track aus sicht einer ganz speziellen perspektive verfasst ist.

es ist halt immer so eine sache mit dem x-ten album. der verdammt wichtige überraschungsmoment ist schon vor ‘ner ganze weile vorbei gezogen und egal wie sehr man sich auch dagegen wehrt: gewisse erwartungen baut man immer auf. auf der anderen seite, ist natuerlich auch die herangehensweise der jungs eine andere. Ist der allgemeine “Hunger” noch vorhanden? Ist die Intention ins Studio zu gehen noch die selbe wie vor einigen Jahren? Auch Nutten wollen Pendlerpauschale und klopapier können diese Fragen zumindest im Ansatz beantworten. Ringelpietz mit Anscheissen geht im übrigen sowohl als Hymne, als auch als Geheimtip durch.

hahnenkampf zwei jahre her und die kohle ist alle
jeder meckert: unser naechstes album dauert zu lange

erwähnte fragen beeinflussen den klang eines albums. diese perspektive hilft, sich an den klang neuer scheiben von leuten zu gewöhnen, die man als kuenstler respektiert. dazu gehört auch, so kritisch zu sein sich offen einzugestehen, dass man ein album nicht mag und ihm glechzeitig die chance zu geben, mit der zeit gemocht zu werden.

whatever. das album ist besser als sein (bisheriger) ruf und es dürfte wieder für fast jeden was dabei sein; und wenn es nur der grossartige bonustrack des albums ist.

deine mamma war nackt: jabba the hut.

nuff said. properganda für kiz auch in 2009.

VÖ: 10. Juli 2009
auf Vertigo Be (Universal)

oh my, district 9 is gonna be so nice

Filed under: tv & movies — raduletzgo @ 09:59

Awesome, awesome, awesome! Mein Favorit fuer den Film des Jahres!

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